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Erste französische Republik

Ausgerufen wurde die Erste Französische Republik am 21. September des Jahres 1792. Mit dem Ende der Monarchie, das man mit der Gefangennahme Ludwig XVI. datieren kann, wurde die Durchsetzung eines Nationalkonvents, vor allem durch Robespierre veranlasst. Dieser wurde nach dem allgemeinen Wahlrecht gewählt und hatte am 20. September seine erste Zusammenkunft. Dem Konvent gehörten 754 Vertreter an. Diese waren zum einen den Girondisten und zum anderen den Jakobinern zugehörig. Ein paar Unabhängige, auch "Der Sumpf" genannt, waren auch dabei. Hauptziel des Konvents war der Abschluss einer republikanischen Verfassung, welche zwar in der Zeit fertig gestellt wurde, jedoch nie in Kraft trat. Die erste französische Republik war geprägt durch die Schreckensherrschaft der Jakobiner. Politische Gegner wurden dabei radikal hingerichtet, durch die Guillotine. Diese politische Lage führte dazu, dass die Erste französische Republik nicht lange Bestand hatte und am 9. November 1799 wieder beendet wurde.